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  • BMBF-Projekt "How much is the dish?“ – Maßnahmen zur Erhöhung der Biodiversität durch true cost accounting bei Lebensmitteln (HoMaBiLe) 

Unter Einbeziehung von Lebenszyklusanalyse-Modellen (LCA) sowie metaanalytischen Methoden zielen wir innerhalb des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung getragenen Projekts “HoMaBiLe” darauf ab, die aus der Herstellung von Lebensmitteln resultierenden Umweltfolgen, welche zu einer Reduktion der Biodiversität führen und aktuell nicht in den Lebensmittelpreis eingehen, zu quantifizieren und zu monetarisieren.

Grafik: Ines Schaffranek


Die Frage, was Lebensmittel eigentlich kosten müssten, wenn ihre ökologischen Auswirkungen entlang der Lieferkette in den Verkaufspreis einflössen, wurde von WissenschaftlerInnen der Universitäten Greifswald und Augsburg erforscht und so für verschiedene Produkte des zur REWE-Group gehörenden Discounters Penny beantwortet. Die im Rahmen des Projekts ermittelten „wahren Preisschilder" wurden zur Eröffnung des Nachhaltigkeits-Erlebnismarktes „Penny Grüner Weg“ am 02.09.2020 in Berlin-Spandau der Öffentlichkeit vorgestellt. Aufbauend auf die von den WissenschaftlerInnen entwickelte Methodik flossen die negativen Auswirkungen von Klimagasen (CO2, Lachgas und Methan), reaktivem Stickstoff, Energieverbrauch und Landnutzungsänderungen in die „wahren Kosten“ ein 


    Das Paper etabliert den Bottom-Up Ansatz der Monetarisierung von externen Kosten verschiedener Lebensmittel auf Basis von Emissionsdaten, fokussiert auf die Kosten durch Treibhausgasemissionen, wissenschaftlich. Seit Erscheinen im Dezember 2020 wurde das Paper über 60-tausend Mal aufgerufen und belegt mit einem Altmetric-Wert von aktuell 843 (Stand 07.04.2021) gemessen an jeder der vier ausgewiesenen Bezugsgrößen eine Position unter den Top 1% der von Altmetric eingestuften Artikel (siehe “Metrics” von Pieper et al. 2020).




    • „Letting the consumer decide what to eat – Animal welfare labels and environmental taxes as the death of politics?“: Pieper M., Michalke A., Gaugler T., angenommene Policy Session/ Diskussionsrunde: 25th Annual Conference of the European Association of Environmental and Resource Economists
      2020
      , Berlin, 25 – 28 Juni 2020
    • “Calculating External Climate Costs for Different Food Categories: A German Case Study”: Pieper M., Michalke A., Gaugler T., angenommener Beitrag zu:  25th Annual Conference of the European Association of Environmental and Resource Economists
      2020, Berlin, 25 – 28 Juni 2020 (findet aufgrund der Corona Pandemie nun virtuell statt)
    • “The hidden cost of German food”: Mehrens M., Gaugler T., angenommener Beitrag zu: The Global Interdisciplinary Green Cities Conference 2020, Augsburg, 23. - 27. Juni 2020
    • “Calculating External Climate Costs for Different Food Categories: A German Case Study”: Pieper M., Michalke A., Gaugler T., angenommener Beitrag zu: The Global Interdisciplinary Green Cities Conference 2020, Augsburg, 23. - 27. Juni 2020
    • “Putting a price on everything? – Dealing responsible with the internalization of environmental damage costs”: Pieper M., angenommener Beitrag zu: The Global Interdisciplinary Green Cities Conference 2020, Augsburg, 23. - 27. Juni 2020
    • „Sustainable Foodstuff Valorisation – A Framework for Internalizing External Costs of Agricultural Production“: Michalke A., Pieper M., Gaugler T., angenommener Beitrag zu: The Global Interdisciplinary Green Cities Conference 2020, Augsburg, 23. - 27. Juni 2020 (findet aufgrund der Corona Pandemie nun virtuell statt)